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Zart

 

Zart von Can Fischer

Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel

 

Der Mann ist fremd in der Stadt, hat hier einen Termin. In einer anderen Stadt hat er Frau und Kinder. Er setzt sich kurz auf eine Bank. Eine Frau kommt auf ihn zu. Buchstäblich wirft sie sich ihm an den Hals. Er nimmt sie mit in sein Hotelzimmer. Der Termin ist schnell vergessen, und bald hat der Mann auch keine Frau und keine Kinder mehr und keinen Beruf, nur noch das Hotelzimmer und die Bank im Park, auf der er ab jetzt auf sie wartet.

In vier knappen Szenen zeigt das Drama Winter wie sich ein junger, braver Familienvater haltlos in einer Amour fou verliert. Für ihn wird aus einer zufälligen Begegnung das Ende seines bürgerlichen Daseins und der Beginn einer völligen Verausgabung im Liebeswahn.

 

Die Inszenierung ist das Regiedebüt des Schauspielers Nico Nothnagel, der zuletzt als Gast zum Ensemble des Maxim Gorki Theaters in Berlin gehörte. Winter wurde mit großem Erfolg an Bühnen in Berlin, sowie bei Gastspielen in Hamburg, Bielefeld und Paris gezeigt. Im März 2009 wurde die Produktion im Kleisthaus in Berlin wieder aufgenommen. Dort wurde die Inszenierung in Zusammenarbeit mit der norwegischen Botschaft zum Länderschwerpunkt Norwegen gezeigt.

 

Strich

 

Inszenierung Nico Nothnagel Ausstattung Joanna Surowiec Licht Claudia Rutz

Mit Wiebke Rohloff / Can Fischer

 

Strich

 

12.02.10 >> 20:30 Uhr >> Pygmalion, Wien
11.02.10 >> 20:30 Uhr >> Pygmalion, Wien
10.03.09 >> 19:00 Uhr >> Kleisthaus, Berlin
10.03.09 >> 12:00 Uhr >> Kleisthaus, Berlin
10.03.09 >> 10:00 Uhr >> Kleisthaus, Berlin
03.11.08 >> 19:30 Uhr >> Théâtre le Mery, Paris
02.11.08 >> 19:30 Uhr >> Théâtre le Mery, Paris
15.08.08 >> 20:00 Uhr >> Theaterlabor, Bielefeld
26.04.08 >> 20:00 Uhr >> Sprechwerk, Hamburg
25.04.08 >> 20:00 Uhr >> Sprechwerk, Hamburg
23.04.08 >> 20:00 Uhr >> Sprechwerk, Hamburg
24.02.08 >> 15:00 Uhr >> Hebbel am Ufer (Hau 3), Berlin
02.12.07 >> 20:00 Uhr >> Brotfabrik, Berlin
01.12.07 >> 20:00 Uhr >> Brotfabrik, Berlin
11.11.07 >> 20:00 Uhr >> Brotfabrik, Berlin
10.11.07 >> 20:00 Uhr >> Brotfabrik, Berlin
27.10.07 >> 20:00 Uhr >> Brotfabrik, Berlin
26.10.07 >> 20:00 Uhr >> Brotfabrik, Berlin
21.10.07 >> 20:00 Uhr >> Brotfabrik, Berlin
20.10.07 >> 20:00 Uhr >> Brotfabrik, Berlin
19.10.07 >> 20:00 Uhr >> Brotfabrik, Berlin

 

Strich

 

"(...) Wiebke Rohloff und Can Fischer geben in einer knappen Stunde die oft schwierige Begegnung zwischen Mann und Frau wieder. Fosses Sprache bedienen sie mit Selbstverständlichkeit und einer Eiseskälte, die dem Titel des Stückes mehr als gerecht wird. Es sind eben jene Wortfetzen und Halbsätze, die den Rahmen dafür bieten, was die beiden Schauspieler hervorragend meistern: Das Unausgesprochene, die Blicke und die Unsicherheit, die oft Teil einer solchen Begegnung sind (...) Diese Begegnung kann zu jeder Zeit an jedem Ort stattfinden, das lässt Regisseur Nico Nothnagel dankenswerter Weise genauso offen, wie das Ende." 12.02.2010 | Stella Reinhold | Kurier, Wien

 

"(...) In der Inszenierung von Nico Nothnagel spielen Can Fischer und Wiebke Rohloff in feinsten Nuancen die Annäherung zwischen Mann und Frau." 18.08.2008 | Neue Westfälische, Bielefeld

 

"(...) Bei diesem eher innerhalb der Personen ausgetragenen Drama verzichtet der Regiedebütant Nico Nothnagel weitgehend auf psychologische Herleitung wie auf äußere Requisiten. Vielmehr legt er es den Schauspielern in die Hand, diese besondere Begegnung zwischen Mann und Frau auszugestalten. Und obwohl sich Wiebke Rohloff und Can Fischer noch in der Ausbildung befinden, gelingt ihnen das ganz vorzüglich (...) Der Dramatiker Fosse skizziert die Möglichkeit einer Zweierbeziehung, deren Bindungskräfte die der Gesellschaft übertreffen. Dankbarerweise enthält sich die Inszenierung über die Erfolgsaussichten einer solch unvernünftigen Liebe." 26.10.2007 | Tom Mustrop | Neues Deutschland, Berlin

 

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